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Bosch-Technik für die einfache Parkplatzsuche und unfallfreies Einparken

  • Vernetztes Parken: Parkplatz finden leicht gemacht
  • Automatisiertes Parken: Unfallfrei einparken

Bosch verfolgt beim Thema Parken einen ganzheitlichen Ansatz. Mit innovativen Services vereinfacht das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen die Parkplatzsuche. Moderne Assistenzsysteme helfen, Autos unfallfrei einzuparken.

Vernetztes Parken: Parkplatz finden leicht gemacht

Aktives Parkraum-Management: Mit dem aktiven Parkraum-Management erleichtert Bosch Autofahrern die Parkplatzsuche und hilft Parkhausbetreibern bei der Auslastung ihrer Stellplätze. Am Boden installierte Sensoren erkennen, ob ein Parkplatz belegt ist oder nicht. Diese Information leiten die Sensoren über ein Gateway an einen Server weiter, wo sie in eine Echtzeit-Karte eingetragen werden kann. Diese Karte ist dann für Autofahrer zum Beispiel auf dem Smartphone oder im Internet abrufbar. Freie Parkplätze können so gezielt angesteuert werden.

Automatisiertes Valet Parken: Automatisiertes Valet Parken heißt die Funktion, mit der Bosch Autofahrern nicht nur die Suche nach einem Parkplatz abnimmt, sondern das Auto auch alleine parken lässt. Dazu stellen Autofahrer ihr Fahrzeug im Einfahrtsbereich eines Parkhauses ab. Per Smartphone-App geben sie ihm dann den Befehl, sich selber einen Stellplatz zu suchen. Genauso kommt das Auto auf Wunsch auch wieder vorgefahren. Möglich wird das vollautomatisierte Parken unter anderem mit Hilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur, der Bordsensorik des Fahrzeugs und der Vernetzung von beidem. Auto und Parkhaus kommunizieren miteinander: Belegungssensoren melden zum Beispiel ganz genau, wo welche Stellplätze frei sind, damit das Auto dorthin geführt werden kann. Bosch entwickelt alle benötigten Komponenten für das vollautomatisierte Parken im eigenen Haus.

Community-based Parking: Parkplätze am Straßenrand sind vor allem in Wohngebieten oder Innenstädten heiß begehrt. Mit Community-based Parking nimmt Bosch Autofahrern die Suche nach einer passenden Parklücke ab: Im Vorbeifahren erkennt und vermisst das Auto Lücken zwischen parkenden Fahrzeugen. Dabei nutzt es die Sensoren des Parkassistenten. Die erfassten Informationen werden in eine digitale Parkplatzkarte übertragen. Mit Hilfe intelligenter Informationsverarbeitung plausibilisiert Bosch die Daten und trifft eine Vorhersage zur Parkplatzsituation. Fahrzeugen in der Nähe steht die digitale Parkkarte über die Cloud zur Verfügung. Damit können Autofahrer Parklücken gezielt ansteuern. Anhand der ermittelten Parkplatzgröße ist zudem eine fahrzeugspezifische Suche für zum Beispiel Kleinwagen oder Wohnmobile möglich. Je mehr Autos am Community-based Parking teilnehmen, desto detaillierter und aktueller ist die Karte.

Automatisiertes Parken: Unfallfrei einparken

Anhänger-Rückfahr-Assistent: Das Rangieren eines Auto-Anhänger-Gespanns ist eine Kunst für sich. Mit dem Anhänger-Rückfahr-Assistent können Autofahrer ihr Fahrzeug mit Anhänger bequem per Smartphone oder Tablet-Computer von außen steuern. Basis bilden dabei die elektrische Servolenkung, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, das elektronische Gaspedal und eine Anhängerkupplung mit Knickwinkel-Sensor. Per App lassen sich Lenkwinkel und Geschwindigkeit wählen. Der Fahrer kann sich so positionieren, dass er einen guten Überblick über das Geschehen hat.

Einparkhilfe: Die meisten Unfälle ereignen sich beim Parken. In die Stoßfänger integrierte Ultraschallsensoren messen bei einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu zehn Stundenkilometer während des Parkmanövers permanent die Distanz zu etwaigen Hindernissen im Parkraum. Der Fahrer wird optisch und/oder akustisch zum Beispiel vor anderen parkenden Fahrzeugen gewarnt. Je näher sein Auto einem Hindernis kommt, desto hochfrequenter wird der akustische Warnton bis hin zum Dauer-Piepton.

Ferngesteuerter Parkassistent: Wie von Geisterhand parken sich Fahrzeuge mit dem ferngesteuerten Parkassistenten selbst. Der Fahrer muss nur eine Taste am Zündschlüssel oder auf dem Smartphone drücken und gedrückt halten. Sodann manövriert sich das Auto automatisch in die zuvor mit Ultraschallsensoren erkannte und vermessene Parklücke. Der Fahrer bleibt aber für das Parkmanöver verantwortlich. Lässt er die Taste am Schlüssel oder auf dem Smartphone los, bricht der Assistent den Einparkvorgang unverzüglich ab.

Homezone Parkassistent: In der heimischen Garage, dem Carport oder auf einem fest zugeordneten Tiefgaragen-Stellplatz wird ein Auto regelmäßig abgestellt. Der Homezone Parkassistent übernimmt solche wiederkehrenden Parkvorgänge – inklusive der bis zu 100 Meter langen Anfahrt zum Stellplatz. Dazu muss der Autofahrer das Manöver nur einmalig im Rahmen einer Trainingsfahrt einlernen und speichern. Beim nächsten Mal fährt das Auto dann ganz alleine in die Zielparklücke. Der Fahrer überwacht das System, während er im Fahrzeug sitzen bleibt oder per Tastendruck auf dem Smartphone bequem von außerhalb. Für das Manöver orientiert sich das Auto zum Beispiel mit Hilfe von zwölf Ultraschallsensoren und einer Stereo-Videokamera anhand der bei der Trainingsfahrt im Fahrzeugumfeld erfassten Objekte. Detektieren die Sensoren ein unbekanntes statisches Hindernis – zum Beispiel eine kurzfristig abgestellte Mülltonne –, bremst das Auto automatisch bis zum Stillstand. Lässt sich das Hindernis mit einer geringen Anpassung des Fahrwegs umfahren, weicht ihm das Auto selbstständig aus.

Manövrier-Notbremsassistent: Bei Geschwindigkeiten bis zehn Stundenkilometer überwachen Ultraschallsensoren in einer Entfernung von bis zu vier Metern permanent das komplette Umfeld rund um das Fahrzeug. Anhand der Sensorinformationen erkennt der Assistent relevante und nicht-relevante Hindernisse und errechnet den Fahrweg. Droht eine Kollision, erhält der Fahrer eine Warnung. Reagiert er nicht, stoppt das System das Auto von alleine.

Multikamerasystem: Vier im Fahrzeug installierte Nahbereichskameras geben Autofahrern einen guten Überblick beim Parken und Rangieren. Die Kameras erfassen mit einem Öffnungswinkel von jeweils 190 Grad das komplette Fahrzeugumfeld. Dank spezieller Visualisierungstechnik erscheint das Bild auf dem Bordmonitor dreidimensional und fast komplett verzerrungsfrei. Zudem kann der Autofahrer die Perspektive frei wählen und selbst kleine Hindernisse im Parkraum präzise erkennen.

Parkassistent: Mit Hilfe von Ultraschallsensoren erkennt das System die für den jeweiligen Fahrzeugtyp passende Längs- oder Querparkbucht und informiert den Fahrer. Bei Aktivierung lenkt der Assistent das Auto dann selbstständig in die Lücke. Der Fahrer bleibt fürs Gasgeben und Bremsen verantwortlich.

Querverkehrswarnung: Beim Rückwärtsausparken aus Querparklücken erkennt das radargestützte System in einer Entfernung von bis zu 50 Metern Fahrzeuge, Fahrradfahrer und Fußgänger, die hinter dem Auto queren. Der Fahrer wird dann rechtzeitig akustisch oder optisch vor einer drohenden Kollisionsgefahr gewarnt.

Tags: Parkplatzsuche, Einparken, Parking, Technology

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

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