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Besser Parken mit Parkplatz-Sensorik von Bosch

Effizientes Parkraummanagement in smarten Städten

  • Zuverlässige Stadtplanung durch präzise Daten der Verkehrsinfrastruktur
  • Intelligente Parkraumbewirtschaftung durch Parkleitsysteme
  • Reduktion von Schadstoffemissionen bei der Suche nach Parkplätzen
Klaus Peter Wagner

Klaus Peter Wagner

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Reutlingen – Der Parksuchverkehr und die damit verbundenen Emissionen, Falschparker und ungleichmäßig ausgelastete Parkplätze stellen Städte vor zahlreiche Herausforderungen. Der neue Parking Lot Sensor von Bosch löst diese Probleme, indem er die Parkraumraumbewirtschaftung in Städten effizienter gestaltet und dadurch die Lebensqualität in Städten verbessert.

Frei oder belegt?

Parksensorik-Lösungen basieren auf einem einfachen Konzept: ein Parkplatz wird mit einem Sensor ausgestattet, der in Echtzeit überprüft, ob dort ein Auto parkt oder der Parkplatz frei ist. Dabei eröffnen sie ein großes Potenzial, um die Lebensqualität in Städten zu verbessern. Der neu entwickelte Parking Lot Sensor von Bosch bündelt alle dazu erforderlichen Funktionen in einem kompakten Gehäuse. Die Genauigkeit von über 95 Prozent hat Bosch in zahlreichen Feldversuchen mit über 50 Fahrzeugtypen, mehr als 2 000 Sensoren und tausenden Parkvorgängen nachgewiesen und ermöglicht somit einen großflächigen und zuverlässigen Einsatz. Dass Parkplatz-Sensorik heute keine Zukunftsmusik mehr ist, zeigen die erfolgreichen Pilot-Projekte, die Bosch zusammen mit 25 europäischen Städten durchgeführt hat.

Integrierte Kommunikation

Viele Städte besitzen oder planen bereits heute eine Smart-City-Infrastruktur mit einem flächendeckenden Funknetzwerk. Diese Infrastruktur nutzt der Parking Lot Sensor für die drahtlose Kommunikation zwischen Sensor und zentraler Plattform. Zum Einsatz kommt das frei verfügbare, herstellerübergreifende LoRaWAN-Protokoll (Long Range Wide Area Network). Während andere Anbieter teilweise auf geschlossene Systeme setzen, verfolgt Bosch einen offenen Ansatz. Dadurch kann die Parkplatz-Sensorik flexibel und entsprechend der stadtspezifischen Anforderungen, als weiterer Baustein in das bisherige Smart-City-Projekt integriert werden.

Vielfältige Anwendungsgebiete

Parksensoren finden sich bereits in zahlreichen Anwendungsgebieten. Dazu zählen intelligente Parkleitsystemen, die den Parksuchverkehr und somit Geräusch- und Schadstoffemissionen reduzieren. Da zu Stoßzeiten bis zu einem Drittel des Verkehrs aus Parksuchverkehr besteht, sorgt Parkplatz-Sensorik für eine signifikante Entlastung der Verkehrssituation. Darüber hinaus können Falschparker auf gesperrten Flächen wie Feuerwehrzufahrten identifiziert und der Einsatz von Rettungskräften bei Notfällen erleichtert werden. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Parkflächenkontrolle von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Der Parking Lot Sensor unterstützt hier gleich doppelt: Zum einen ermittelt er freie Ladesäulen, die in einer App angezeigt werden können. Zum anderen entdeckt er missbräuchliche Nutzung, wenn die Ladestation zum Parken verwendet- oder die zulässige Nutzungsdauer überschritten wird. Des Weiteren misst der Parking Lot Sensor statistische Daten der tatsächlichen Parkkapazität in Stadtgebieten und ermöglicht somit eine zuverlässige Stadtplanung. Nicht zuletzt bietet die Digitalisierung von Städten durch Parkplatz-Sensorik viele weitere Chancen für innovative Service-Angebote im Smart-City-Bereich – etwa durch mobile Apps oder Konzepte wie die zeitweise Vermietung privater Stellplätze.

Die Bosch Connected Devices and Solutions GmbH wurde 2013 als hundertprozentige Tochter der Robert Bosch GmbH gegründet. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet vernetzte Geräte und maßgeschneiderte Lösungen für das Internet der Dinge. Dank gebündelter Kompetenzen in Elektronik, Sensortechnologie und Software entstehen so neue Geschäftsmodelle für globale Märkte. Hauptsitz von Bosch Connected Devices and Solutions ist Reutlingen. 2015 wurden weitere Niederlassungen in Chicago und Shanghai sowie 2016 in Singapur eröffnet.

Mehr Informationen unter www.bosch-connectivity.com.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 429.000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2023). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 91,6 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Sensorik, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 470 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 90 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung an 136 Standorten, davon etwa 48 000 Software-Entwicklerinnen und -Entwickler.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de.